Fragen Sie nach der verbleibenden Kapazität in Prozent, der Zyklenzahl und dem Herstellungsdatum des Akkus. Bei Smartphones gelten Werte ab etwa achtzig Prozent oft als alltagstauglich, bei Laptops lohnt ein Austausch abnehmender Kapazitäten. Prüfen Sie Ladeverhalten, Erwärmung und Entladung bei realer Nutzung. Eine dokumentierte Akkuinspektion oder ein frisch ersetzter Energiespeicher rechtfertigen häufig einen leicht höheren Preis, da die langfristige Nutzbarkeit spürbar steigt.
Betrachten Sie das Display auf Pixelfehler, Einbrenneffekte, Farbverschiebungen und Schatten. Testen Sie alle Ports mit realen Geräten, lassen Sie Audio, USB und Kartenleser nicht unberührt. Prüfen Sie Sensoren wie Näherung, Gyroskop, Helligkeit und biometrische Erkennung. Verifizieren Sie WLAN auf unterschiedlichen Frequenzen, Bluetooth mit mehreren Geräten und Mobilfunk in Bereichen mit schwächerem Empfang. Ein systematischer Testdurchlauf deckt versteckte Probleme auf und verhindert spätes Kopfzerbrechen.
Vergleichen Sie Seriennummern und IMEI mit Rechnungen, Garantieportalen und Gehäuseangaben. Achten Sie auf iCloud‑, Google‑ oder MDM‑Sperren, BIOS‑Passwörter und Aktivierungssperren, die eine spätere Nutzung blockieren könnten. Bestehen Sie auf einer vollständigen Abmeldung aller Konten, bevor Sie bezahlen. Dokumentieren Sie die Prüfungen mit Fotos oder Screenshots, damit Unklarheiten gar nicht erst entstehen. So schützen Sie sich effektiv vor Hehlerware, Lizenzproblemen und unangenehmen Überraschungen.